Sonntag, 6. Februar 2011

Chaco Geschichten
















Selbst die Stechmuecken scheinen in Filadelfia von den Mennoniten zur Ordnugsliebe bekehrt worden zu sein. Anders kann ich mir die nahezu gleiche Anzahl an Einstichen rund um meinen rechten und meinen linken Ellenbogen nicht erklaeren. Aktuell zaehle ich rechts 9 und links 8 davon. Die Ungleichheit kann einerseits an der unkooperativen Schlafweise des Opfers gelegen haben, oder das Ergebnis muss im Laufe des Tages auf ein neues ueberprueft werden. Erstaunlicherweise entwicklen sich viele von den Stichen erst ueber einige Stunden zu kleinen zufriedenen, rote, juckenden Poemmels. Dementsprechend gehe ich vorerst von ordentlicher, symetrischer Arbeit aus. Wir besuchten am Samstag Nachmittag die Stelle in Filadelfia, wo unter der Woche die Rinder fuer die Verladung auf LKWs zusammengetrieben werden. Duzende von Brandeisen warten dort auf ihren Einsatz und das Eintreffen der dazugehoerigen Rindviecher. Eigentlich wollten wir uns diesen Ort in Aktion ansehen. Durch meinen unfreiwilligen Hausarrest gab es diesen Ort nur in Stille getaucht. Lediglich einige LKWs und ihre Fahrer warteten bereits Samstag Nachmittag darauf am Montag ihre Ladung fuer die Schlachthoeffe in Asunsion entgegen nehmen zu duerfen. Wir hatten von der Touristeninformation einen "schoenen" Park in einigen Block Entfernung empfohlen bekommen. Bei 43 Grad spazierten wir fast eine halbe Stunde dem Highlight entgegen. Ein paar Baeume und zwei Baenke erfuellten nicht ganz unsere Erwartungen. Gemessen an der umliegenden Kargheit ist dies wahrscheinlich ganz anders zu betrachten. Uns fehlte leider die mennonitische Sichtweise und so trotteten als Ansporn fuer den Rueckweg lieber Dingen entgegen, die uns jetzt erstrebenswert vorkamen. Bei uns war es eine Flasche kaltes Wasser und wenn moeglich dazu ein kleines Eis. Auf unserem Weg zum Park war uns bereits beim Loslaufen eine leicht merkwuerdige Gestalt aufgefallen. Ganz in Tarndress mit einer Strumpfhosenmuetze ausgestattet stiefelte er aus unserem Hotel. An einem Betondenkmal der Mennoniten sahen wir ihn die Skulptur im Kreisverkehr erklimmen, um kurz dannach angestrengt und anerkennenend die Inschriften zu lesen. In diesem Moment war fuer uns "Chaco der Checker" geboren. Wenig spaeter sprach mich ploetzlich Chaco im Hotel an und lud uns an seinen Tisch. Chaco kam seiner Sprache nach aus dem fraenkischen Raum und wollte nach Paraguay umsiedeln. Er waere zivilisationsmuede und Deutschland nicht mehr sein Land. Die deutsche Staatanghoerigkeit wollte er aber trotzdem nicht abgeben und stattdessen die paraguayanische annehmen. Er hatte in Deutschland fuer die Polizei gearbeitet und dort Spuerhundstaffeln ausgebildet. Aktuell haette ihn die deutsche Regierung ausgesandt, um Spuerhunde fuer die paraguayanische Polizei auszubilden. Ausgestattet mit einem Visum fuer 10 Jahre waere das jetzt seine Aufgabe und er wuerde hier in Filadefia nur Urlaub machen nach den Strapazen der ersten Wochen. Chaco hasste das Internet und sieht jetzt schon das ganze Volk in die Konsumfalle tappen. Kurz gesagt "Chaco der Checker" war merkwuerdig, genau wie der Chaco und seine Bewohner in Teilen selbst. So seltsam, das ihn die Polizei an dem Denkmal gleich verhaften wollte, wie er erzaehlte. Wir konnten die Bedenken der Polizei gut verstehen und wuenschen Chaco weiterhin ein abenteuerliches Dogboy-Leben. Wahrscheinlich sind ihm die Hunde dann doch ein bisschen naeher als die Menschen. Heute Nacht fing es an zu regnen. Wobei Regen dem Zustand wenig gerecht wird. Ueber nacht verwandelten sich alle sandigen Wege in matschige Pisten. Ueberall quakte es und ploetzlich waren die verschiedensten Tiere und Insekten zu sehen. Unser fruehes Loskommen opferten wir leichten Herzens einer etwas trockneren Uhrzeit. Zum Glueck ist der Transchaco geteert. Im zweiten Weltkrieg bauten die Mennitoniten die Strasse von Asunsion bis Filadefia, und noch ein Stueck weiter, als Gegenleistung fuer die Freistellung vom Kriegsdienst. Innerhalb von nur zwei Jahren bauten sie diese Verbindung. Die Strecke ist groesstenteils in super Zustand, doch ab und an gibt es einige Stellen wo Fehlstuecke mit Erde aufgeschuettet wurden. Auch hier verwandelte der Regen diese Stellen in schmierige Matschpassagen. Auf dem Weg durch den Chaco war es fuer uns erstaunlich zu sehen, mit wie wenig hier die Bevoelkerung lebt. Entlang der Strassen und meist in Naehe von Estancias leben die einfachen Paraguayaner in Bretterverschlaegen oder einfach unter einer aufgespannten Plane. Der Regen in der Nacht hatte alles neben der Strasse zu kleineren Seen und Baeche gemacht. Dementsprechend standen viele Unterkuenften nach dieser Nacht mehr oder weniger tief im Wasser. Den einzigen sichtbaren Besitz, eine Matratze fungierte kurzerhand als rettendender Zufluchtsort fuer alle, die keine nassen Fuesse wollten. Trotzdem wirkten die Leute nicht ungluecklich. Mit enspannter Gelassenheit arrangierten sie sich mit der Wettersituation. Wahrscheinlich wohlwissend, das es im Jahr deutlich mehr trockene als feuchte Tage im Chaco gibt. Nichtsdestotrotz hatten wir selbst im Vergleich mit den Menschen im bolivianischen Hochland den Eindruck hier mehr Armut zu sehen. Der groesste Unterschied scheint in der Einstellung zu liegen. Derweil im Hochland alle versuchen dem Boden etwas abzuringen scheint hier alles mehr "tarnquillo" zu sein. Die Wettervorhersage hatte fuer heute Nachmittag bewoelkten Himmel angesagt. Bewoelkt war es definitiv. So bewoelkt das es genuegend Wolkenmassen zusammenkamen, um uns in regelmaessigen Abstaenden komplett zu durchnaessen. Immer, wenn wir schon das Gefuehl hatten es koennte jetzt besser werden legte die Natur ein paar Eimer nach. Ein Blitz schlug zwei Kilometer vor uns ein. Was sich zuerst mit einer Rauchsaeule aus Entfernung ankuendigte wurde beim Naeherkommen zu einem brenneden Baum. Wir hatten auf dieser Reise schon viele Blitzeinschlaege in unserer Naehe und moechten auch in Zukunft gerne auf noch naehere Beobachtungen verzichten. Kurz vor Asuncion gab der Himmel noch einmal alles um uns kurz vor der Stadt bei blauem Himmel und 37 Grad in unseren Regenklamotten regelrecht aufzukochen. Wir hatten recht schnell eine Bleibe gefunden. Ein lustiger Motorradfahrer mit einer Java von 1979 hatte uns ein Hotel gezeigt. Ausgestattet mit einer Weste von der Stadt ist er als mobile Touristeninformation unterwegs. Ein wirklich praktischer Dienst. Das Zimmer war schnell ausgemacht und ich schmolz in der Zwischenzeit regelrecht in den Klamotten dahin. Ich wollte nur noch raus aus den Sachen. Die freundliche Aufforderung des Hotelpersonals es mir fuer einige Zeit im Eingangsbereich gemuetlich zu machen war bestimmt das Letzte was ich wollte. In duennen T-Shirt bekleidet und der Klimaanlage im Ruecken konnte der Mann mein Unwillen ueberhaupt nicht verstehen. Doch mein konsternierter Blick brachte ihn doch dazu den Schluessel schneller herauszuruecken. Nach einer Dusche und einem prima Essen sieht die Welt bereits anders aus. Morgen werden wir sehen was Asuncion so zu bieten hat.

Samstag, 5. Februar 2011

Heisser Chaco













Bereits in Villamontes war es den Tag ueber recht heiss gewesen. Fuer ein besseres Schlummern hatten wir uns ein Zimmer mit rappelnder Klimakiste genommen. Das gute Teil verrichtete seinen Dienst nur leider immer fuer einen kurzen Zeitraum. Dann schaltete es sich von alleine ab. Diesen Umstand merkten wir immer dann, wenn die Temperatur im Zimmer wieder deutlich zu steigen begann. Gegen das Scheppern der Anlage hatten wir unsere Ohren versiegelt. Eine grundlegende Geraeuschkulisse samt lautem Fernseher und schlagenden oder quietschenden Tueren nehmen wir in Teilen gar nicht mehr wahr. Zimmertemperaturen von ueber 30 Grad spueren wir auch mit Ohrstoepseln deutlich. Erstaunlicherweise sind die kleinen ratternden Klimaanlagen alle mitsamt ueber eine getrennte Sicherung ein und auszuschalten. Der Rest, der Einstellknoepfe fehlt zumeist. Aber wer will schon gross feinjustieren? Hauptsache an und kalt ist die Devise. Bei unserem Geraet sprang nach einiger Zeit immer die besagte Sicherung raus. Trotzalledem schafften wir es erstmalig um kurz vor acht auf den Motorraedern zu sitzen. Knapp 30 Grad um diese Uhrzeit verhiess noch einiges Steigerungspotential fuer den restlichen Tag bereit zu halten. Das erste Stueck nach Ibibobo war geteert. Danach gab es eine ashaltierte Strasse bis Ibibobo, nur war sie in Abstaenden von ca. 1000 - 2000 Metern immer wieder mit Erdhaufen oder Baeumen versperrt. Warum dies so ist koennen wir uns nicht so recht erklaeren. Aber vielleicht ist die "bequeme" Verbindung von Bolivien nach Paraguay politisch nicht gewuenscht. Dementsprechend nahmen wir die "empfohlene" Piste neben der Strasse und rollten durch Staub und Sand in Richtung bolivianischer Grenzabfertigung in Ibibobo. Zuvor passierten wir einen Armeeposten bei dem wir unsere Fahrzeugpapiere abstempeln lassen mussen. Die Gebaeude der Armeeposten immitieren hier gerne den Stil von kleinen Festungen mit ihren Tuermen. Sonst haben sie wenig damit gemein. Einige in die Hitze abkommandierten Soldaten absolvieren dort in leeren Raeumen, die zumeist nur mit einer durchgelegenen Matratze und einem Stuhl ausgestattet sind, ihren Dienst. Hinter Ibibobo rieten uns einige Strassenarbeiter die Starsse zu nutzen und bei den Sperrungen einfach um die Erdhuegel zu umfahren. Eine kurze Zeit lang fuhren wir auf diese Weise staendig hoch und wieder runter von der Strasse. Doch das Auf- und Abfahren durch Erhuegel war auf die Dauer recht nervig. Darum beschlossen wir lieber doch die Piste zu nehmen. In der Zwischenzeit war das Thermometer auf ueber 43 Grad geklettert. Bei den restlichen verbliebenen Pfuetzen von den vorangegangenen Regenfaellen sammelten sich unzaehlige Schmetterlinge, die jedesmal wenn wir vorbei fuhren wie kleine Wolken hochflogen. Durch unsere Motorraeder aufgeschreckte kleine gruene Papageien folgten uns fuer ein kurzes Stueck bevor sie in den Baeumen verschwanden. An der paraguayanischen Grenze angekommen mussten wir den Beamten dazu ueberreden uns Papiere fuer unsere Fahrzeuge auszustellen. Ganz nebenbei hatten wir auch deutliche Schwierigkeiten ihn zu verstehen. Der in dieser Gegend gesprochene Dialekt klang so, als ob der Mann eine ganze Orange im Mund haette, derweil es sich mit uns unterhielt. Irgendwann bemuehte er sich aus seinem Grenzhaeuschen und schlappte einfach von dannen. Einige Zeit spaeter kam er mit einem Dokumentenblock und einem Kollegen im Schlepptau wieder an. So einen Vorgang schien es in der Historie dieses Posten bereits einmal gegeben zu haben, wie wir den Durchschlaegen des Dokumentblocks entnehmen konnten. Mit schleppendem Atmen und verzweifeltem Kopfkratzen naeherte sich unser Grenzbeamte den bevorstehenden Herausvorderungen. Gemeinsam fuellten wir Zeile fuer Zeile aus. Und trotzdem schafften es die Beiden die Rahmennummer in die Spalte Nummernschild und meinen Zweitnamen unter dem Nachnamen einzutragen, Kreuze zu vergessen und dafuer anderes mehrfach einzutragen. Wir wurden mit der Zeit das Gefuehl nicht los das die Zwei ihre Probleme mit dem Lesen hatten. Anders konnten wir uns diesen Kampf mit dem Formular nicht erklaeren. Wir hatten vorsorglich Kopien von den bolivianischen Papieren gemacht, womit die benoetigten Daten nur zu uebertragen gewesen waeren. Ohne diesen Zettel haetten wir wahrscheinlich noch viel laenger fuer die Prozedur gebraucht. Aber auch mit der Vorlage verging die Zeit. Irgendwann hatten wir uns gemeinsam durch die Sache gekaempft. Wir trieften in der Zwischenzeit in unseren Motorradklamotten und die zwei Grenzer schienen auch mitgenommen von dem Vorgang zu sein. Froh uns wieder loszuwerden trollten sie sich in Richtung Mittagessen und wir in Richtung Mariscal. Weitere 240 Kilometer lagen vor uns, damit auch wir unseren Einreisestempel in die Paesse bekommen sollten. Es ist schwer verstaendlich warum die zwei Vorgaenge soweit raeumlich auseinander gelegt worden sind. Genaugenommen waren wir offiziell noch gar nicht eingereist - unsere Motorraeder schon. Das Thermometer zeigte trotz Fahrtwind und 90 kmh mittlerweile 45 Grad an. Wir hielten an einer Gedenkstaette fuer den Chacokrieg zwischen Bolivien und Paraguay und nutzten den ueberdachten Platz fuer einen Tankstopp. Auf der ganzen Strecke von 340 Kilometern zwischen Villamontes und Mariscal gibt es keine Tankstelle. Darum hatten wir in Bolivien die BMW vollgetankt und fuellten hier den Sprit in die Suzuki um. Der Beginn der Strecke bis Mariscal war zunaechst noch aspahltiert und glatt. Doch wenige Kilometer spaeter verwandelte sich der Asphalt in ein einziges Schlaglochgewitter. Die relativ neue Strasse wurde mit einer derart duennen Decke versehen, das die Belastungen durch die Fahrzeuge sie regelrecht aufbrechen lassen. In Paraguay sagt man, die dadurch eingesparten Gelder waeren wie immer ueblich in privaten Taschen geflossen. Die unvorhersehbar tiefen Loecher mit ihren scharfen Kanten brachten uns unserem Ziel nicht unbedingt schneller naeher und Gabys Haupstaender die ein oder andere Kampfspur bei. Auf halber Strecke hatten wir unsere Wasservorraete aufgebraucht. Mein Kopf haemmert in der Zwischenzeit. Darum hielt ich an einem der sejr wenigen Haeuschen und fragte nach Wasser. Was in diesem Moment gut war, sollte sich leider in den naechsten Tagen noch raechen.In Mariscal angekommen mussten wir die Migration regelrecht suchen. Zwar gab es ein Aduana Gebaeude, doch dieses war fuer uns nicht zustaendig. Daneben stand ein schaebiges Haus, welches wir fuer ein Privathaus hielten. Davor spielten einige Maenner Fussball. Derweil wir noch ratlos um das Haus fuhren pfiff man uns schon hinterher. Einer der Fussballer loeste sich aus der Mannschaft, um uns schnell ein paar Stempel in die Paesse zu hauen. Damit auch alles seine Ordnung hatte musste nun nur noch der Chef von der Migration persoenlich unterschreiben. Und weil dieser sich eben noch in aussichtsreicher Postion auf dem improvisierten Fussballfeld befand wanderten unsere Paesse kurzerhand auf den Platz. Waehrend einer kurzen Spielunterbrechung taetigte er flux sein Autogramm neben den Stempel. Keine weiteren kleinen Zettel wie sonst - Stempel genuegt. Bienvenidos a Paraguay. Die letzten Kilometer von Mariscal nach Filadelfia zogen sich noch ein wenig hin. Bereits auf halber Strecke war die Sonne untergegangen. Einmal wieder rollten wir durch die Nacht. Nach einem letzten Stueck staubiger Zubringerstrasse hatten wir unser Ziel erreicht. Filadelfia bildet das Zentrum der Mennoniten in Paraguay. Hier spricht man Plattdeutsch und 60% der Molkereiprodukte fuer ganz Paraguay stammen von hier. Die Siedlungen lauten hier Fernheim und Neuland und die Hauptstrasse heisst Hindenburg. Waehrend Gaby es recht gut geht habe ich mit den Folgen von zwei Glas Wasser zu kaempfen. Bis vor kurzem fliesst es geradeso aus mir heraus wie es reinkommt. Dank entsprechender Mittel aus der Apotheke vor Ort scheint sich aber so langsam eine Besserung einzustellen - es fliesst langsamer :-). Das ist auch gut so, weil wir morgen weiter wollen und ein unkontrollierbarer Schliessmuskel auf holprigen Strecken waere alles andere, als ein wuenschenswerter Zustand.

Mittwoch, 2. Februar 2011

Spiel mir das Lied von "el fuerte"
















Von Samaipata aus hatten wir uns vorgenommen "el fuerte" zu besuchen. Die Reste der grossen Anlage aus der Inkazeit vor der spannischen Eroberung ist die suedlichst gelegene Fundstaette in Suedamerika. Weiter waren die Inka nicht gekommen. Ab hier hatten die starken Guarani den Erobereren aus dem Norden erfolgreich Widerstand geleistet. Wir hatten uns im Vorfeld schon ein wenig informiert und beschlossen einen sachkundigen Fuehrer zu engagieren, um den Steinen etwas mehr zu entlocken, als mit blossem Auge sichtbar ist. Puenktlich um 9:00 Uhr kam unser Fuehrer. Ein Mann der ersten Stunde. Pionier bei den Ausgrabungen von 1973-1974. Cowboystiefel und ein Gesicht wie eine gute alte Lederhandtasche. Unser Fuehrer war fuers erste wortkarg, woran wir seine ganze Erfahrung als Wissensvermittler zu spueren bekamen. Nicht zuviel sagen, die Umgebung wirken lassen, lange Blicke in die Ferne und dann gezielt Hoehepunkte dramatisch herausarbeiten - den Rest macht das Charisma. Es bedurfte auch nicht vieler Worte. Das Umfeld unseres Guides war erfuellt von seinem Duft. Nonverbal gab er uns zu erkennen, waehrend der Fahrt mit ihm im Jeep, bis zur Ausgrabungsstaette, zu schweigen. Die Fenster waren geoeffnet und seine Natur mischte sich mit der von Mutter Erde und leichtem Dieselschwaden zu einer ganz eigenen Harmonie. Unser Cowboy chaufierte uns die 9km bis zum Ziel. Dort angekommen schien ihm seine eigentliche Mission abhanden gekommen zu sein. Stattdessen holte er aus seiner Jackentasche ein kleines Buechlein mit alten Fotos und Zeitungsausschnitten hervor und erzaehlte den anderen Besuchern "seine" Geschichte von der Ausgrabung. Wie er beeinflusst von seinem Vater und Grossvater zur Archeologie gekommen war. Wann er wo und wie welche Mauer freigelegt hatte - und das die Gummistielfel auf den Bilder wichtige Sicherheitsmassnehmen gegen die unzaehligen Vipern gewesen waeren. Wir durften die Fotos nicht sehen - warum auch, wir hatten ihn ja bloss fuer die Tour bezahlt. Letztenendes gingen wir dann doch gemeinsam los und unser Steine-Gaucho hatte ploetzlich recht viel zu erzaehlen. Dazwischen immer lange besinnliche Blicke in die Ferne von Natur und seiner inneren Vergangenheit. Er wirkte fast wie der Grossvater von Indiana Jones und wusste ueber jeden Stein und jede Theorie bescheid. Von Daeniken bis Totenkult ging die Reise durch die ganze Anlage. Den Nachmittag verbrachten wir mit gegenwartsrelevanten Themen wie Essen, Waeschewaschen und Siesta machen in Samaipata. Unseren urspruenglichen Plan nach Santa Cruz zu fahren haben wir kurzerhand geaendert. Nachdem der Reisefuehrer und das Internet wenig spektakulaeres von der Stadt zu berichten hatten wollen wir auf den Besuch der Millionenstadt verzichten. Die Aussicht auf teure Unterkuenfte und langwieriges Hinein- und Herausfinden ohne eine wirkliche Besonderheit in der Stadt machen uns die Endscheidung einfach Verzicht zu ueben. Stattdessen wollen wir wieder zurueck in Richtung Norden. Einmal quer durch den Chaco - die Flachlandversion von Bolivien. Hier gibt es neben grossen Erdoel-und Erdgasvorkommen jede Menge Rindviecher und tropische Hitze. Auf dem Weg nach Villamontes mussten wir bei 38 Grad nicht frieren. Wir erfrischen uns zum Ausgleich dazu mit allem was die bolivianische Getraenkeproduktion hergibt. Von Coka-Colla bis Mendozino testen wir alle heimischen Produkte. Eine groessere dynamisierende Wirkung konnten wir nicht verzeichnen. Doch bei diesen Temperaturen in voller Montur braucht es wahrscheinlich auch eine deutlich hoehere Dosierung, um eine Wirkung zu verspueren. Die Strasse ab der Hoehe von Santa Cruz ist asphaltiert und glatt. Neben den unzaehligen Kuehen, Ziegen und Eseln auf der Strasse ist hier mit nicht allzuviel Abwechslung in der spaerlich besiedelten Region zu rechnen. Dafuer kommen wir aber durchgaengig schnell voran. Ursprueglich hatten wir vor an diesem Tag bis Villamontes zu kommen. Ein heftiger Regen spuelte uns aber bereits in Camiri ins Hotel. Das JR Hotel in Camiri scheint bei der Namensgebung inspiriert von dem Oelfiesling aus der Fernsehserie aus den 80zigern. Die Oelvorkommen in der Region runden die Sache nochmals ab. Der Rest des Hotels hat eher dem Charme eines Plattenbauhotels aus dem Ostblock. Karg und uebersichtlich. Auch die kleine Pizzeria um die Ecke unserer Bleibe besticht mit Reduktion. Die zwei umlaufenden bunten Streifen und ein paar aufgehaengte Poster mit Sehenswuerdigkeiten aus aller Welt geben dem Ambiente ein Hauch von Internationalitaet und Gemuetlichkeit. Alles andere macht der Chef hoechstpersoenlich wett. Mit Handschlag und einigen Brocken englisch begruesst es uns aufs ueberschwenglichste. Die 2 Literflasche Cola als kleines Erfrischungsgetraenk fuer zwei schafften wir aus unerfindlichen Gruenden trotzdem nicht. Heute sind wir von Camiri bis Villamontes gefahren und wollen morgen ueber Ibibobo nach Paraguay. Wir hoffen die Strecke trocknet heute ueber den Tag noch ein bisschen ab, damit die Fahrt nicht zur voelligen Schlammschlacht ausartet. Heute sind es hier wieder deutlich ueber 35 Grad und die starken Regenfaelle von gestern und heute Nacht verwandeln die Luft in ein Treibhausklima. Morgen frueh versuchen wir einmal wieder sehr zeitig loszukommen. Insbesondere schon deswegen, weil wir stark unterschiedliche Aussagen zum Streckenzustand gehoert haben. Unsere Informationen gehen von schlecht bis unfahrbar. Wir werden uns selbst ein Bild davon machen und hoffen morgen bis Filadefia in Paraguay zu kommen. Ganz nebenbei ist dort morgen ein wichtiger Feiertag. Mit einer guten Portion Optimismus gehen wir davon aus deswegen keine Beeintraechtigungen an der Grenze zu haben. Alle anderen Eseleien kennen wir bereits und wissen was zu tun ist, wenn es mal wieder hoch her geht auf der Strasse.

Montag, 31. Januar 2011

Zeichen lesen

Wie so oft in anderen Laendern hat neben der gesprochenen Sprache die nonverbale Kommunikation eine grosse Bedeutung. Ein voellig teilnahmsloses Verhalten des Restaurantpersonals weist auf eine bald entstehende Aktion hin. Die lieblos runtergenuschelten Spezialitaeten des Hauses, von denen es zumeist maximal 2 gibt, zeugen von voelliger Hingabe fuer das Diensleistungsgewerbe. Mit unseren Augen sind diese Feinheiten zuweilen schwer zu erkennen. Gleichfalls bedeudet ein vollstaendig in Dunkelheit getauchtes Restaurant nicht Ladenschluss. Bei genauerem Hineintauchen in die Raeumlichkeiten entdeckten wir, nach einer kurzen Gewoehnungsphase an das dunkle Ambiente, nahezu vollstaendig besetzte Tische. Alles lies es sich gut schmecken, die voellige Dunkelheit schien niemand zu stoeren. Moeglicherweise dient diese Methode zur bedingungslosen Sensibilisierung der Geschmacksnerven, zumal hier kein optischer Reiz falsche Signale aussenden kann. Wir liesen die Bolivianer bei dieser meditativen Essenseinnahme unter sich. Als Europaeer fuehlten wir uns noch nicht so weit zu sein auf die optische Ueberpruefung der Mahlzeiten verzichten zu wollen. Im selben Moment noch aufrecht fahrende Fahrradfahrer kuendigen auf diese Art eine direkt anstehende Ruhephase an. Auch ganz ohne Schlangenlinien wird schlagartig die Position von vertikal in horizontal geaendert. Die Kraftspendende Pause findet dann unabdinbar und sofort auf der eignen Haelfte der Fahrbahn statt. Trotz intensives Trainings sind uns die Feinheiten oder ankuendigende Signale des bolivianischen Powernappings immer noch nicht ersichtlich. Besonders schwierig bis unmoeglich ist die Vorhersage des Handlungsstrangs bei Eseln. Bei Hunden ist die Sache noch recht einfach. Nr. 1: teilnahmslos bis apatisch am Strassenrand bedeutet keine Bewegung. Nr.2: in Gruppen teilnahmslos, kann ploetzliche Anteilnahme am vorbeifahrenden Fahrzeug bedeuten. Nr.3 stehend oder wie gestoert laufend in Gruppen oder alleine verheisst ein versuchten Biss in Koffer oder Bein, Einschlag in Koffer oder Vorderrad oder ein klassischen Strike von einem entgegenkommenden Auto, wenn die Toele geschlagen abdreht. Bei Eseln ist die Sache anders. Anders im Sinne von, jedesmal anders. Bei schnell herannahender Gefahr begibt sich der Esel gerne fuers naechste in Zeitlupentempo auf die Mitte der Fahrbahn. Altenativ deutet ein Abdrehen eine unverzuegliche Zuwendung an und umgekehrt. Ploetzliches Losgallopieren und Austreten rundet die Palette an Handlungsstraengen ab. Ziegen und Schafe sind klassische Herdentiere. Einmal in Bewegung folgen alle anderen. Dabei ist "alle" der entscheidene Punkt. Nachzuegler, die die ploetzliche Aufbruchstimmung der Gruppe verpasst haben begeben sich im gleichen Moment mit der Erkenntnis auch auf den Weg. Dunkelheit erkennt man in Bolivien am besten an den unbeleuchtet entgegenkommenden Fahrzeugen. Die Warnblinkanlage hat Multifunktionen. Ich fahre, darum blinke ich. Ueberhol mich, darum blinke ich. Uberhol nicht, darum blinke ich. Ich bleibe gleich stehen, darum blinke ich. Ich biege gleich rechts oder auch links ab, darum blinke ich mit der Warnblinkanlage. Desweiteren bremst man hier gerne mit den Blinklichtern und biegt gerne ohne Lichtzeichen ab. Die Signaldeutung bleibt fuer uns dementsprechend etwas undurchsichtig. Uns schwant das wir Europaeer noch weit davon entfernt sind mit gleicher Virtuositaet wie die Bolivianer Zeichen auszusenden. Bei der Warnblinkanlage trifft die Bezeichnung von Nachhaltigkeit und effizienter Ausnutzung aller Moeglichkeiten aufs Vortrefflichste zu. Selten wurde aus wenig mehr gemacht. Ein einfaches Zeichen ist es wenn es bssssst macht, wenn man die 4.200 Metermarke durchbricht. Gabys Ipod gab eben diesen letzten Ton von sich beim Anschalten auf dieser Hoehe. Kalifornien liegt eben nicht in den Anden und so hat Apple aus welchen Gruenden auch immer einen "Hoehenschutz" in die Geraete eingebaut. Das gute Teil muckte gluecklicherweise wieder, als wir uns auf schlappen 2.400 Metern befanden. Dummerweise hatte der kleine elektronische Kerl sein komplettes Gedaechtnis verloren. Einen Einschubschacht fuer Cocablaetter konnten wir nicht finden. Die Reanimation funktioniert nur via Internet. Bei ueber 10 Stunden Downloadzeit mit bolivianischen Breitband ADSL wird der kleine Kerl noch einen Moment stumm bleiben muessen. Vielleicht hilft hier die Millionenstadt Santa Cruz weiter. Doch welches Zeichen steht fuer ein verlorenes Ipod Gedaechtnis?

Sonntag, 30. Januar 2011

Gut geruettelt und vorbei gefuehrt








Der Plan war gut doch leider nicht ganz mit der Realitaet uebereinaderzubringen. Wir waren fuer unsere Verhaeltnisse frueh losgekommen. Doch natuerlich nicht so frueh wie anvisiert. Es ist im nachhinein auch nicht nachvollziehbar welche Faktoren in einzelnen die Zeit an sich saugten. Fakt ist das wir mit unserem Timing immer noch Luft nach oben haben. Andererseits bescherte uns dieser Morgen prima Laune und das mit Abstand beste Fruehstueck auf dieser Reise. So gesehen lohnt sich zu viel Eile auch nicht. Sucre machte auch keine Ausnahme bei der Wegfuehrung. Keine Schilder und jede Menge Aussagen fuer die richtige Richtung. Ja klar, am Betonwerk vorbei und dann immer geradeaus. Leider fahren wir nicht jeden Morgen zur Arbeit am Betonwerk von Sucre vorbei und darum war diese Auskunft zwar richtig aber an dieser Stelle nicht wirklich wegweisend. Auch eine schwungvoll ausholende Armbewegung integriert im Schwenkbereich gerne die Haelfte aller moeglichen Richtungen. Wir wissen um die Besonderheiten der Wege-Fragerei aber trotzdem haben wir keine Alternative und vielleicht vergessen wir jedes Mal aufs neue wieder, wie speziell die Antworten der Ortskundigen sind. Letztendlich fanden wir doch noch auf den richtigen Weg, was nicht im religioesem Sinn zu verstehen ist. Wir hatten zuvor ein wenig im Internet recherchiert und waehlten unsere Strecke dementsprechend. Bolivien ist was die Strassen angeht, ein wirklich bewegtes Land. 350 Kilometer standen fuer diesen Tag auf dem Plan. Davon 150 Kilometer geteert und der Rest Piste in unterschiedlichen Agregatszusteaden. Das Wetter hatte in der Zwischenzeit einen weiteren Teil der Strasse weggespuelt oder Berghaenge waren abgerutscht. Bereits nach 70 Kilometern war Schluss mit Asphalt. Ein Hang war gerade frisch abgerutscht. Nur ein reifenbreiter Weg fuehrte zwischen den Steinen hindurch. Fuer Autos war dieser Teil bis auf weiteres gesperrt. Ich war gerade durchgekommen als der Hang anfing sich zu bewegen. Es loesten sich zum Glueck nur wenige Steine und so blieb es bei einem Schrecken fuer Gaby, die sich gerade auf halben Weg befand, als es von oben rieselte. Die kommenden Kilometer waren sehr staubig und holprig. An unzaehligen Stellen schoben und schaufelten die Strassenarbeiter an der Strecke. Unsere Wegabzweigung nach Samaipata war unpassierbar. Die Frau im Kontrollhaeuschen meinte es koennte eventuell mit den Motorraedern gehen aber sie wisse es nicht genau. Normalerweise ist ein “geht ganz einfach” oder “mit Motoraedern in halber Zeit” schon ein Indiz fuer eine Strecke mit Ueberraschungen. Ein “eventuell” verhiess eher eine Pruefung zu werden, als seine gemuetliche Fahrt. Wir waehlten darum die laengere Strecke womit unsere ganze Zeitplanung ohnehin obsolet war. Wir schluckten jede Menge feinsten Staub, der an einer Stelle sogar den Weg zwischen mein Doppelvisier fand. Jetzt herrscht ueber dem rechten Auge ein kleiner staendiger Sandsturm, der sich nicht entfernen laesst – wohl konserviert zwischen zwei Scheiben. Bei dem ganzen Geruettel verabschiedete sich fast das Nummernschild bei Gaby. Zum Glueck merkten wir es noch rechtzeitig und schraubten es wieder mit grossen Unterlegscheiben fest. Die kleine Suzuki verliert ueberdies leider etwas Oel am Federbein. Hoffentlich ist es nur der feine Staub Schuld. Wir werden versuchen den Dreck dort abzuwaschen und beobachten dann den weiteren Verlauf. Bei dem Gepolter ist eine kleine Schwaeche durchaus verstaendlich. Solange sich das Problem nicht weiter ausbaut kuemmert es uns wenig. Der kleine Umweg bescherte uns 100 Kilometer extra. Gepaart mit unserer suboptimalen Startzeit ging uns darum langsam das Tageslicht aus. Unser Ziel fuer diesen Tag hiess dann nur noch “bis zum Asphalt”. Der kam leider aber spaeter als erhofft. Und so hoppelten und rumpelten wir die letzten Kilometer im Dunkeln ueber die Piste. In Comarapa suchten wir uns ein Hotel. Uns stand nicht der Sinn nach weiteren 120 Kilometer bei Nacht auf Boliviens Strassen bis nach Samaipata. Zumal geteert nichts ueber Esel, lichtlose Lastwagen und spontanes Auftreten von bierkastengrossen Schlagloechern aussagt. Unser Hostal lag direkt an der Strasse und verfuegte ueber eine eigene Garage - daneben gleich mehrere Restaurants. Perfekt fuer zwei staubige und muede Reisende.

Das Hostal verfuegte ueber entscheidende sicherheitsrelevante Ausstattungsmerkmale. Die hier uebliche elektrische Dusche hat isolationstechnisch oftmals einige Schwaechen. Strom+Wasser+Mensch erzeugen manchmal einen nicht ganz gewuenschten Nebeneffekt wenn man, mit nassen Fuessen in der Dusche stehend, versucht das Wasser wieder abzudrehen. Um diesen Effekt zu verhindern hatten unsere Hoteliers –­­ weitsichtig, wie sie sind – ein Hochsicherheitsband an dem Wasserhahn angebracht. Das perfekt isolierte Bauteil unterbrach jetzt jegliche umgewuenschte Stromumleitung durch den menschlichen Koerper. Bei der Bedienung war lediglich darauf zu achten nicht zufaelligerweise mit den Fingern an die hintere Wasserleitung zu gelangen. Aber wem passiert so etwas voellig abwegiges schon? Unser Abenddinner im nebenan liegenden Restaurant brachte weiter schoene Momente. In Bolivien gibt es ein wirklich leckeres Malzbier. Was moeglicherweise gar nicht so verwunderlich ist, wenn Presidenten Kanditaten hier Manfred heissen. Aber mich freute es sehr. Gab es in der Geschichte dieser Erde jemals schon einen Presidenten Namens “Manfred”. Mir faellt keiner ein. Und Huehnerzuechterpraesidenten oder aehnliches sind bei dieser Betrachtung ausgeschlossen. Das Lokal unserer Wahl wurde von einem echten Patron beherrscht. Er sass mitten im Gastraum hinter seinem Schreibtisch, kassierte das Geld und muffelte Befehle in die Kueche. Was ein Bild. Eine Szene wie aus einem Film. Mit gefuellten Baeuchen kippten wir in unsere Betten, um heute Morgen nach Samaipata zu fahren. Die 120 Kilometer waren prima geteert und trotzalledem gilt es immer wieder die ein oder andere Stelle zu umfahren. Bolivien ist Eselland. So viele Esel wie hier haben wir noch nie gesehen, wenngleich wir noch keinen einzigen fotografiert haben. Vielleicht sollten wir das noch nachholen. Aktuell sind wir in Samaipata im Hostal Landhaus. Im Ort gibt es eine deutsche Baeckerei und eine Metzgerei. Gaby hatte sich auf die angekuendigte gute Kueche im Hostal gefreut. Leider faellt diese aus. Der Sohn des Besitzers moechte mit seinen Kindern zurueck nach Deutschland. Gestern war der letzte Tag fuer ihn im Hotel. Wir bleiben trotzdem noch einen Tag hier und sehen uns ein paar Inca-Ruinen an. Erst einen Tag spaeter geht es dann nach Santa Cruz. Bis dahin gilt es noch ein paar Schrauben zu fixieren und bei 29 Grad den Hostalpool auszuprobieren.